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Bei der Immobilienfinanzierung lohnt sich ein Zinsvergleich

Im Monat Oktober lag der Durchschnittszins für eine 10-jährige 1. Hypothek bei rund 1.40%. Spitzenreiter war eine Pensionskasse mit dem günstigsten Angebot von unter 1%.

Es tauchen immer wieder neue Hypothekaranbieter auf dem Markt auf, wie beispielsweise die Pensionskassen, welche stark unter dem Negativzinsumfeld leiden und bis zu 1% “Strafzins“ für Liquiditätsanlagen bei den Banken in Kauf nehmen müssen. Aufgrund dieser Konstellation lohnt es sich für diese Vorsorgestiftungen, Hypotheken zu attraktiven Konditionen zu vergeben. Gerade im Langfristbereich bedeutet das für die Banken eine enorme Konkurrenz. Pensionskassenstiftungen und Versicherungen können attraktive Hypothekarangebote offerieren, weil die Verbindlichkeiten in ihren Bilanzen oft von längerfristiger Natur sind.

Der Markt scheint auf den 1. Blick sehr transparent zu sein. Trotzdem, es tauchen immer wieder Nischenplayer auf. Oft verzichten diese Institute auf Vermittlerdienste, damit keine Verkaufsprovisionen zu entrichten sind. Darum erscheinen sie oftmals nicht auf den einschlägigen Vergleichsportalen. Wir sind überzeugt, dass eine neutrale Finanzierungsberatung nicht nur einen finanziellen Mehrwert bietet, sondern sich durch die richtige Wahl des Hypothekarmodells auch Risiken minimieren lassen.

Winterthur, 24.11.2017

Pensionskasse ohne Quersubventionierung und Freiheit bei den Anlagen – wie geht das?

Die Lösung heisst 1e Pläne! Diese stoppen die heikle Quersubventionierung und lassen dem Versicherten die Wahl bei der Anlagestrategie. Erst mit dieser Freiheit kann die Pensionskasse auf das restliche private Vermögen abgestimmt werden. Auch dem Alter und des Risikoappetites des Versicherten wird so Rechnung getragen. Zusätzlich wird die Quersubventionierung von Aktiven zu Rentnern unterbunden, was vielen Versicherten ein Dorn im Auge ist. Die Kombination einer Sammelstiftung und eines 1e Planes ist darum oftmals eine ausgewogene Lösung, welche ganz verschiedene Gesichtspunkte verbindet.

 

Bei der Gegenüberstellung ist eine unabhängige Beratung wichtig, da die Sammelstiftungen die Aufteilung nicht gerne sehen. Der obligatorische Teil der Pensionskasse wird quersubventioniert, weil dort der gesetzlich garantierte Mindestzins und die (zu)hohen Umwandlungssätze angewandt werden müssen.

Winterthur, 24.11.2017

Haben Sie die richtigen Anlageentscheide getroffen?

Die Schweizer Aktien liegen im Jahr 2017 per Ende Oktober bei einem satten Plus von 18%. Da stellt sich die Frage, ist es Zeit Gewinne zu realisieren oder geht es so weiter?

Wenn Sie in Ihrem Portfolio mit der Strategie 50% Aktien Schweiz und 50% Kontoguthaben ins Jahr gestartet sind, dann liegt der Aktienanteil durch die Kursgewinne heute bei 54,1%. Eine bewährte Vorgehensweise ist das «Rebalancing». Das heisst, die Quoten periodisch der Strategie anzupassen und wie hier im Falle der Aktienquote, diese wieder auf 50% zu reduzieren. Damit realisieren Sie einen Teil der Gewinne und können bei Rückschlägen wieder zukaufen. Wir empfehlen das „Rebalancing“ halbjährlich durchzuführen.

Richtige Anlageentscheide zu treffen, ist vor allem eine Frage der Anlagestrategie. Dabei kommt es auf den richtigen Mix an.

Die Bereitschaft Risiken zu tragen ist von Person zu Person genauso unterschiedlich wie der Anlagehorizont. Für Aktienanlagen sollte der Anlagehorizont bei rund 13 Jahren. So können Sie sicher sein, mit Aktien im Vergleich zu Kontoguthaben besser abzuschneiden. Wichtig ist, dass Aktienanlagen möglichst breit über Unternehmen verschiedener Branchen und in vielen Ländern verteilt sind. Dies erlaubt Ihnen am Wirtschaftswachstum in der ganzen Welt zu partizipieren. Das Resultat ist eine höhere Rendite im Vergleich zu Kontoguthaben und ein Schutz vor Inflation. Allerdings gilt es Wertschwankungen zu akzeptieren.

Winterthur, 6.11.2017

Betrifft Sie das Null-Zinsumfeld auch?

Wenn in Ihrem Portfolio Schweizer Franken Obligationen liegen, empfiehlt es sich genau hinzuschauen. Unter Umständen lohnt sich ein Verkauf gleich doppelt. Sie sparen Steuern und erleiden bei steigenden Zinsen keine Kursverluste.

Der Inbegriff von Sicherheit ist die Schweizer Staatsanleihe. Leider hat diese Sicherheit seinen Preis. Die 10-jährige Anleihe rentiert aktuell minus 0.1% p.a. Sie verlieren beim Halten dieser Papiere während der Gesamtlaufzeit sicher 1%. Inflation und Bankgebühren noch nicht einmal eingerechnet. Bei kürzeren Laufzeiten zeigt sich ein ähnliches Bild (siehe Chart). Immerhin, die immer tieferen Zinsen haben über die letzten Jahre zu erfreulichen Kursgewinnen bei Obligationen geführt. Wieso nicht daran festhalten?

  • Steigende Zinsen führen zu Kursverlusten
  • Die Rendite auf Verfall ist negativ – Kontoguthaben wäre zumindest 0%
  • Ein Verkauf beschert steuerfreie Kapitalgewinne
  • Zukünftige Zinsströme unterliegen der Einkommenssteuer

Fonds mit Obligationen sind gleich zu beurteilen. Die Obligationen im Fonds haben in vielen Fällen eine negative Rendite auf Verfall, es sei denn, die Kreditqualität entspricht nicht hohen Standards.

Winterthur, 31.10.2017, Bildquelle: SNB

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